Bis vor kurzem war die Idee eines spieleigenen Browsers noch weitgehend unbekannt. Opera entschied sich, dies zu ändern, als man Anfang des Jahres den Opera GX auf der E3 ankündigte und man etwas überraschend, erst letzte Woche die eine Million Downloads feierte. Heute kündigte das Unternehmen einige neue Funktionen an, die den Browser noch besser für Gaming-Fans interessanter machen.

Für den Anfang gibt es einen neuen Netzwerk-Limiter, der das tut, was man wahrscheinlich erwarten würde, und sich den bereits enthaltenen CPU- und RAM-Limitern anschließt. Man kann eine maximale Menge an Bandbreite einstellen, die der Browser verwenden kann, und er wird diese Grenze nicht überschreiten. Opera nennt dafür einige Anwendungsfälle, wie z.B. das Streamen von Musik oder einem Film aus dem Internet während der Online-Spiele, oder wenn man viele Benutzer in seinem Haus hat, in diesem Fall könnte man die Bandbreite auf anderen Geräten begrenzen, damit das Spielen nicht unterbrochen wird.

Eine weitere Neuerung ist der GX Corner, der nun einen Kalender mit kommenden Videospiel-Releases enthält, der vom Opera-Team zusammengestellt wurde. Die Auflistungen zeigen auch, auf welche Plattformen die Spiele kommen, und Opera sagt, dass man daran arbeitet, den Titeln in der GX Corner weitere Informationen hinzuzufügen.

Die Twitch-Integration hat auch einige Verbesserungen erfahren, und jetzt kann man die Streamer filtern, denen man folgt, und wenn man mit der Maus über einen Kanal fährt, sieht man das Cover-Art für das Spiel, das man gerade spielt. Es gibt jetzt auch einige Anpassungsoptionen, darunter die Auswahl eines Layouts und eines Hover-Stils. Außerdem kann man die Tonbenachrichtigungen ein- und ausschalten.

Opera hat ein paar neue Funktionen zum Opera GX hinzugefügt, um das Erlebnis für Gaming-Fans zu verbessern. Dazu gehören ein Bandbreitenbegrenzer und eine bessere Twitch-Integration.

Opera hat auch die Integration mit Razer Chroma verbessert, so dass Farbübergänge nun weicher werden. Die Chroma-Beleuchtung passt sich auch der Helligkeit des Browserfensters an.

Schließlich verfügt der Browser über eine Reihe von Feedback-Buttons, die über die gesamte Benutzeroberfläche verteilt sind, so dass man seine Gedanken leichter teilen kann. Wenn noch nicht geschehen, kann man den Opera GX von der Download-Seite auf der Webseite des Unternehmens herunterladen.